Erdbeeren aus dem Garten

– da weiß man, wo´s herkommt!

Was wäre der Naschgarten, ohne Erdbeeren? Wie aber „funktionieren“ Erdbeeren im garten am besten? Das ist gar nicht so kompliziert:

Pflanzzeit: Juli bis September bei Sommerpflanzung, Mitte März bis Mitte Mai bei Frühjahrspflanzung; je früher zu diesen Zeiten, desto kräftiger entwickeln sich die Jungpflanzen. Der Gartenstandort soll vollsonnig bis halbschattig sein, aber geschützt, speziell vor Spätfrösten; optimal ist lockerer und humoser lehmiger Sandboden, pH 5,5-6,5. Pflanzabstand ist dann 20-30 cm in der Reihe, bei 50-80 cm Reihenabstand; oder andersherum: 25 Erdbeerpflanzen benötigen etwa 6 m² Beetfläche. Nach dem Pflanzen fortlaufend bis zum Anwachsen gießen; im Frühjahr vom Knospenschieben bis zur Fruchtausbildung gleichmäßig feucht halten; Laub, Früchte und „Herz“ dabei tunlichst nicht benetzen.

Was die Düngung betrifft, so sind Erdbeeren salzempfindlich, werden daher besser organisch gedüngt. Sie müssen N-sensibel versorgt werden, um nicht – zulasten weniger Blütenbildung – vornehmlich ins Kraut zu schießen; daher stets Phosphor und Kalium betont düngen. Erste Düngergabe ca. drei Wochen nach der Pflanzung, bei beginnendem Austrieb; zweite Gabe im August/September – nach der Ernte, aber vor der Knospenbildung für das Folgejahr. Arbeiten Sie dann jeweils 50-70 g/m² organischen Beerendünger leicht in den Boden ein.

Muss man Gartenerdbeeren auch beschneiden? Ja, entfernen Sie etwaige Ranken der Gartenerdbeeren frühzeitig und wenden Sie ggf. einen Laubschnitt nach der Ernte an. In jedem Fall noch vor September, entfernen Sie altes rotes, krankes und trockenes Laub (äußerer dem inneren Blätterkranz) von der Pflanze. Entfernen Sie bei immer tragenden Sorten mit Frosteinbruch die letzten Knospen. Legen Sie in rauen Lagen ein Vlies als Winterschutz auf die Pflanzen, speziell ab dem Knospenschieben im Frühjahr.

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TORFFREI, FüR BIOLOGISCHES UND öKOLOGISCHES GäRTNERN