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Hecken schneiden und pflegen

Hecken gibt es in vielen Formen und Größen. Sie werden normalerweise als Gartenabtrennung oder zur Aufteilung eines Gartens verwendet. Um sie in Form zu halten, musst du deine Hecke beschneiden und pflegen. Aber wie gehst du vor und wann solltest du eine Hecke beschneiden?

 

Wir haben eine Reihe von Heckenarten für dich aufgelistet und geben dir Tipps, wie du selbst einen grünen Gartenzaun pflanzen kannst. Auf diese Weise hast du sofort eine schöne Hecke im Garten, die auch die Nachbarn genießen können!

 

 

Herkunft der Hecken

Seit Jahrhunderten wird die Hecke als Grundstücksabgrenzung, Beeteinfassung und sogar für die Jagd genutzt. Eine dornige Hecke wurde oft verwendet, um das Vieh auf dem eigenen Land zu halten. Hecken (normalerweise eine immergrüne Buchsbaumhecke) wurden auch für dekorative Zwecke in schönen Formen auf den Ländereien der Renaissance- und Barockzeit verwendet.

 

 

Verschiedene Arten von Hecken

Es gibt Hecken zur Dekoration und zur Gartentrennung. Für Zierhecken werden häufig dicht geschnittene Buchsbaum- oder Eibenhecken verwendet. Bei funktionalen Hecken, die als Trennwand dienen sollen, kannst du viele verschiedene Pflanzentypen verwenden. Wir haben einige davon für dich aufgelistet.

 

Arten von Pflanzen für eine Hecke

Abhängig von der Funktion der Hecke kannst du zwischen immergrünen und laubabwerfenden Pflanzen wählen. 

 

Immergrüne Pflanzen

  • Buchsbaum (Buxus sempervirens)
    Eine der bekanntesten Heckenpflanzen, die auch niedrig gehalten werden kann.
  • Taxus (Taxus baccata)
    Möchtest du eine schöne dunkelgrüne Hecke, die du gut schneiden kannst? Dann ist der Taxus wirklich die richtige Heckenpflanze für dich.
  • Koniferen (Thuja occidentalis - Chamaecyparis lawsoniana - Cupressocyparis leylandii)
    Eine Hecke, die in Grün, Gelb und bläulich erhältlich ist. Achte darauf, nicht zu tief zu schneiden, da wird sie braun und bleibt auch braun.
  • Zwergmispel (Cotoneaster dammeri)
    Eine altmodische Hecke, aber so widerstandfähig und stark! Eine Hecke, die mit ihren roten Beeren im Herbst und Winter die Vögel gut versorgt.
  • Glanzmispel (Photinia x fraseri)
    Eine etwas lockerere Hecke, die rot beginnt und sich dann schön dunkelgrün färbt.
  • Stechpalme (Ilex aquifolium)
    Eine Hecke, die mit oder ohne Blattstacheln erhältlich ist. Wirf einen Blick auf diese schöne bunte Version; sie ist auf jeden Fall eine Hecke wert ist.

 

Laubgehölze

  • Buchenhecke (Fagus sylvatica)
    Eine elegante Hecke aus echter Buche. In schönem Rot oder Grün. Die trockenen Blätter bleiben im Winter teilweise an der Hecke hängen.
  • Hainbuche (Carpinus betulus)
    Nicht zu verwechseln mit der echten Buche. Der gleiche Effekt mit schönen grünen Blättern. Diese Blätter fallen vollständig von der Pflanze ab.
  • Ahorn (Acer campestre) kleinblättrig
    Eine etwas wildere Hecke, die niedrig und schmal gehalten werden kann. Eine alte Hecke hat einen schönen knorrigen Stamm, der im Winter deutlich sichtbar ist.
  • Rosen (Rosa)
    Kein wirklich hoher Gartenzaun, aber eine Hecke aus Rosen kannst du gut verwenden, wenn du Terrassen und Rasen voneinander trennen möchtest.
  • Liguster (Ligustrum officinale)
    Eine widerstandfähige Pflanze, die auf Bauernhöfen weit verbreitet ist. Die Beeren lieben Amseln und Drosseln.
  • Forsyhie (Forsythia x intermedia "Spectabilis")
    Mit einer Forsythie hast du im Frühjahr eine schöne leuchtend gelbe Blütenhecke. Eine saubere, aber arbeitsintensive Pflanze.
  • Heckenberberitze (Berberis Thunbergii)
    Eine Hecke gegen unerwünschte Besucher, mit scharfen Dornen und feinen runden braun-roten oder grünen Blättern.

 

 

Und hast du schon mal über eine Hecke aus Ziergras nachgedacht? Wenn du eine Sorte nimmst die groß wird, wie Miscanthus sinensis, kann dies eine sehr schöne Abtrennung bilden. Denke daran, dass in den Wintermonaten nur noch wenig von der Hecke übrigbleibt. Es ist daher als Grundstücksbegrenzung weniger geeignet. Oder verwende verschiedene Pflanzensorten als Hecken, um einen spielerischen Effekt zu erzielen.  

 

Hecken pflanzen

Die beste Pflanzzeit eine Hecke zu pflanzen, ist von Januar (wenn es nicht friert) bis Anfang April. Natürlich ist es auch im Sommer möglich, aber dann musst du mit einer Gießkanne danebenstehen, um sicherzustellen, dass deine neu gepflanzte Hecke immer genug Wasser bekommt. Eine Hecke zu pflanzen ist nicht schwierig. Wir erklären es dir in sechs Schritten. Ein wenig Privatsphäre ist schnell gemacht!

 

  1. Grabe einen breiten Graben. Mindestens 20 cm tief.
  2. Entferne die Pflanztöpfe von den Wurzelballen und stelle die Pflanzen zuerst in gleichem Abstand neben den Graben. Die meisten Heckenpflanzen sollten in etwa 20 cm Abstand voneinander entfernt gepflanzt werden, also 5 bis 7 Pflanzen pro Meter. TIPP: Möchtest du schnell einen Sichtschutz? Dann platziere die Pflanzen im Zickzack im Abstand von ca. 15 cm.
  3. Mische etwas Blumenerde durch den ausgegrabenen Boden.
  4. Für die Bepflanzung ist es nützlich, wenn ihr zu zweit seid. Der eine hält die Heckenpflanze an ihrem Platz, die andere schüttet die angereicherte Erde zurück in den Graben. Stelle sicher, dass die Pflanzen auf gleicher Höhe stehen und drücke die Erde gut an.
  5. Anschließend die Hecke ausreichend wässern.
  6. Wenn es in der Zeit nach dem Pflanzen sehr trocken bleibt, gieße die Hecke wöchentlich.

 

 

Hecke beschneiden

Wenn die Hecke ein Jahr gewachsen ist, kannst du sie beschneiden. Die meisten Heckenarten sollten im Frühjahr nach dem Frost beschnitten werden. Im Sommer kannst du sie bei Bedarf in Form bringen. Auf diese Weise hast du auch im Winter eine schön geschnittene Hecke. Stell sicher, dass du die Hecke immer gleichmäßig auf die richtige Höhe kürzt und auch die Breite im Auge behältst. Ein Nadelbaum kann zum Beispiel nicht viel zurückgeschnitten werden, wenn er eine bestimmte Breite erreicht hat. Dann wachsen keine neuen grünen Zweige mehr nach und deine Hecke bleibt braun. Hecken, die seit Jahren stehen, benötigen abgesehen von einem regelmäßigen Schnitt nur wenig Pflege. Bei warmem Wetter oder langer Dürre kannst du sie ein wenig gießen. Und du kannst ihr im Frühjahr für eine guten Start etwas Dünger geben. Sie wird das sicherlich zu schätzen wissen!

 

Hecken, Natur und Umwelt

Hecken sind für viele Vögel unerlässlich. Sie nisten in dichten, geschützten Hecken und holen sich dort auch ihre Nahrung ab. Eine Hecke ist aber auch für andere Tiere notwendig. Sie bieten Schatten oder einen Ort zum Verstecken. Es gibt auch viel Futter für Tiere in Hecken. Neben der Tatsache, dass die Tiere im Garten davon profitieren, ist eine Hecke auch besser für die Umwelt und das Lebensumfeld. Da Hecken niemals zu 100% „dicht“ sind, strömt immer etwas Luft durch die Pflanzen und sie sammeln Staub. Eine Hecke reinigt sozusagen die Luft. Für maschinell hergestellte Gartenzäune werden Rohstoffe benötigt und Energie. Eine Hecke wächst von selbst durch Sonne, Regen und Luft. Diese Art der Grundstückseinfassung ist daher auch gut für die Umwelt!

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