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Dein eigener Gemüsegarten

Es war noch nie so angesagt, eigene Lebensmittel anzubauen, wie jetzt. Wir erklären dir, wie es geht!


Sonne, Licht und Luft

Die kälteste Luft kommt größtenteils aus dem Norden. Schütze deinen Gemüsegarten also vor kalten Winden und nutze die Sonne und warme Luft auf der Südseite.

Gute Nachrichten für alle, die keinen sonnigen Garten oder Balkon haben: Es gibt Gemüsesorten, die nicht so richtig zu den Sonnenanbetern zählen. Gemüse, das im Halbschatten (3–6 Stunden am Tag in der Sonne) gut funktioniert: Salat, Spinat, Rucola, Mangold, Rüben, Karotten und Senfblätter.

TIPP: Erhöhe gegebenenfalls das Gemüsebeet, damit die Sonne die Pflanzen früher und / oder länger erreicht.


Klein aber fein!

Gut zu wissen: Du brauchst nicht viel Platz, um Gemüse und Kräuter anzubauen. Du kannst bereits einen schönen Gemüsegarten auf einem Quadratmeter gestalten oder sogar in Töpfe pflanzen. Fang klein an und schau dir die Entwicklung genau an. Wenn alles nach Plan läuft, kannst du deinen Gemüsegarten jederzeit erweitern.

Auf welchem Boden soll der Gemüsegarten entstehen?

Weißt du, welche Art von Boden du in deinem Garten hast? Nimm eine Handvoll Erde und drücke sie zusammen. Wenn sie leicht auseinanderfällt, hast du sandigen Boden. Wenn sie klumpt und du sie rollen kannst, dann ist es Ton. Torfboden liegt zwischen den beiden und ist schwarz / braun gefärbt.

Ort bestimmt? Dann wähle jetzt das Gemüse.

Hast du den Ort bestimmt, dann entwerfe jetzt deinen Gemüsegarten, indem du entscheidest, welches Gemüse wo gesät oder gepflanzt werden soll. Mach es dir nicht zu schwer. Wähle zunächst einfaches Gemüse wie Bohnen, Salat, Rucola und Kirschtomaten. Kapuzinerkresse hellt die Dinge schön auf und der Erfolg ist fast garantiert.

Wann soll ein Gemüsegarten angelegt werden?

Beginne deinen Gemüsegarten nach der Frostperiode im Frühjahr. Für das Endergebnis spielt es keine Rolle, ob du Samen oder Jungpflanzen auswählst. Es gibt nur einen Unterschied. Bei jungen Pflanzen hast du frühere Erträge, die genauen Pflanzmonate findest du auf den Etiketten der Pflanzen. Samen brauchen logischerweise etwas länger, um zu wachsen. Möchtest du etwas früher beginnen? Dann kannst du auch unter Glas aussäen, zum Beispiel mit einem Gewächshaus.

Drinnen aussäen.

Die meisten Samen können im Frühjahr direkt auf offenem Boden ausgesät werden. Wenn du der Natur einen Schritt voraus sein möchtest, kannst du ab Februar in Innenräumen in einer Aussaatschale oder einfach in einem Topf auf der Fensterbank vorsäen. Du kannst die Pflanzen dann um den April herum nach draußen pflanzen. Mediterranes Gemüse wie Paprika und Tomaten muss sogar drinnen ausgesät werden.

Organisiere deinen Gemüsegarten.

Für optimale Ergebnisse ist es am besten, deinen Gemüsegarten in mindestens vier Bereiche zu unterteilen. Pflanze separate Flächen mit Hülsenfrüchten, Kohlsorten, Blattgemüse, Obstgemüse oder Wurzeln und Knollen. Jede Gruppe braucht ihre eigenen Nährstoffe.



„Stühle rücken“ im Gemüsegarten.

Durch abwechselnden Anbau hältst du Krankheiten und Schädlinge auf natürliche Weise fern. Darüber hinaus nutzt das eine Gemüse die verbleibenden Substanzen im Boden des vorherigen Gemüses. Jedes Jahr bringst du eine Gruppe in einer bestimmten Reihenfolge ins nächste Beet: Zum Beispiel muss ein Kohlbeet viele Nährstoffe enthalten.

Karotten und Kartoffeln brauchen am wenigsten. Schließlich legst du Hülsenfrüchte in das Beet, die wieder genügend Stickstoff in den Boden liefern, danach kannst du wieder mit der Kohl beginnen. Platziere die verschiedenen Pflanzen jedes Jahr an einem anderen Ort, damit der Boden gesund bleibt.

Es ist nützlich, einen Grundriss deines Gemüsegartens zu erstellen. Liste auf, welches Gemüse und welche Kräuter in welchem Fach gepflanzt werden. Du kannst dies bei der Pflege und Ernte berücksichtigen.

Ein zusätzlicher Tipp: Bewahre die Karte zur Erinnerung für das nächste Jahr auf. Es ist auch wichtig, dass du klare Linien säest, damit du Gemüsepflanzen leicht von Unkraut unterscheiden kannst. Stelle auch einen guten Zugang zu deinem Gemüsegarten her. Mach die Beete also nicht zu breit und baue ringsherum Wege. Verwende auch die Höhe in deinem (kleinen) Gemüsegarten. Lass alles, was klettern kann, an Pyramiden aus Bambusstangen und Klettergerüsten hochwachsen.

Was brauchst du, um deinen Gemüsegarten anzupflanzen:

  • Ein Stück im Garten an einem geschützten Ort mit mindestens einem halben Sonnentag.
  • guten Boden, ggf. mit Gemüsegartenerde verbessern
  • Gemüse-, Obst- und Kräutersamen oder Pflanzen Gartengeräte:
    ein Spaten, um die Erde umzugraben
    ein Harke oder Schaufel, um das Unkraut zu entfernen
    eine Gießkanne oder einen Gartenschlauch zum Gießen
    eine Pflanzschaufel, um die Samen oder Pflanzen einzupflanzen
    Gartenhandschuhe

Erstelle Schritt für Schritt einen Gemüsegarten.

  1. Wähle einen sonnigen und geschützten Ort.
  2. Bevor du beginnst, grabe den Boden des Gemüsegartens gründlich um und glätte ihn. Entferne so viel Vegetation / Unkraut wie möglich.
  3. Wenn das erledigt ist, bedecke die oberen 10 Zentimeter des Gemüsegartens mit Gemüsegartenerde.
  4. Platziere die Samen und Pflanzen gemäß deinem Plan an der richtigen Stelle.
  5. Regelmäßige Kontrolle durchführen. Entferne Unkraut und nutze Gemüsegartendünger, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Den Gemüsegarten düngen.

Es ist wichtig, dass du deinen Gemüsegarten düngst, damit deine Ernte so richtig ertragreich und lecker wird. Hierfür gibt es spezielle Dünger. Diese enthalten alle notwendigen Nährstoffe für Kräuter und Gemüse. Gibt es Spinat in deinem Gemüsegarten? Dann verwende Stickstoff. Dies sorgt für ein optimales Wachstum. Für Gemüsekulturen wie Tomaten und Zucchini kannst du Phosphor und Kalium als Dünger verwenden. Das ist gut für das Wachstum und die Entwicklung der Früchte. Unsere Mitarbeiter in den Gartencenter helfen dir gern.

So verbesserst du den Boden.

Eine Schicht Mulch und eine zusätzliche Schicht Erde um die Pflanzen herum, verbessern die Qualität des Bodens. Sie speichert Feuchtigkeit, stoppt Unkraut, schützt die Wurzeln der Pflanzen und wirkt isolierend. Eine solche etwa 5 cm dicke Schicht kann aus organischem Material wie Holzspänen, Blattboden, Grasschnitt, Stroh (unter Erdbeeren gelegt) und Kompost bestehen. Wenn du keinen eigenen Kompost hast, kannst du auch vorgefertigten natürlichen Kompost verwenden. Mulch vorzugsweise im Frühjahr oder Herbst, wenn der Boden warm und feucht ist. TIPP: Verwende nicht zu viel Grasschnitt, da dies den Boden ersticken kann.

Gemüsegarten pflegen. Jäten, Jäten und wieder Jäten.

Nutze immer gutes Werkzeug (Rechen, Harke und Spaten), damit du deinen Gemüsegarten das ganze Jahr über frei von Unkraut halten kannst. Je weniger Unkraut, desto besser ist es für die Gesundheit deines Gemüses und deiner Kräuter. Immer mehr vom Gemüsegarten begeistert? Dann ist es ratsam, ein (kleines) Gewächshaus zu kaufen. Dies erhöht die Auswahl an Pflanzen. Tomaten, Paprika, Auberginen, Chilis und Melonen brauchen etwas mehr Wärme und Sonne als unser Klima zu bieten hat.

Schädlinge im Gemüsegarten?

Es ist gut, einen ausgeglichenen Garten anzustreben, d.h. einen Garten, in dem alles ohne Verwendung von Gift oder Dünger gut wächst. Leider ist dies nicht immer möglich, so dass du manchmal Maßnahmen ergreifen musst. Zum Beispiel, wenn Schnecken deinen Kohl wegfressen.

Bekämpfe Schnecken im Gemüsegarten
Schnecken lieben Blätter. Entferne daher regelmäßig Blattabfälle aus dem Gemüsegarten. Indem du die Blätter entfernst, entfernst du auch ihr Versteck. Entferne auch regelmäßig das Unkraut und halte den Mutterboden des Gemüsegartens locker und trocken. Du kannst auch viel tun, indem du gute Pflanzenkombinationen einsetzt. Zum Beispiel Ringelblumen und Tomaten. Tomaten hilft der Geruch von Ringelblumen gegen Nematoden und Fliegen.

Kontrolliere Läuse im Gemüsegarten
Der einfachste Weg, Läusen vorzubeugen, besteht darin, deinen Garten gesund zu halten. Das bedeutet eine korrekte Menge an Nährstoffen im Boden und wenig Unkraut zwischen den Pflanzen. Vermeide übrigens eine Überdüngung in deinem Garten. Zu viel Dünger erhöht die Wahrscheinlichkeit von zusätzlichen Läusen. Es gibt Kräuter und Pflanzen, die Läuse nicht besonders mögen, wie Lavendel, Dill, Salbei, Zwiebeln oder Knoblauch. Pflanze sie in deinen Gemüsegarten, so verringerst du das Risiko von Läusen erheblich.

Bereite deinen Gemüsegarten auf den Winter vor

Am Ende der Saison ist es wichtig, den Gemüsegarten auf den Winter vorzubereiten. Räume alle Pflanzenreste weg und werfe sie beispielsweise auf einen Komposthaufen. Dann grabe deinen Gemüsegarten gründlich um, nachdem er einige Tage trocken war. Mach dies vor dem ersten Frost. Dies schont die Nährstoffe und macht den Boden fruchtbarer.

Hast du Fragen zur Pflege deines Gemüsegartens, Pflanzenauswahl oder Anbau?
Unsere Mitarbeiter im Gartencenter helfen dir gern.

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