Orchideen im Freien übersommern

Seltsame Sommergäste – Gartenurlaub für Orchideenschönheiten.

Ganz so wie in ihrer jeweils angestammten Heimat, benötigen etliche Orchideen den jahreszeitlichen Temperaturwechsel und sogar den tagtäglichen, den zwischen Tag und Nacht. Gerade aber die Kombination von beiden ist es, die einmal abgeblühten Orchideen dann wieder den Impuls gibt, neue Blüten anzusetzen. Und diese Wechselbedingungen finden die Blühschönheiten – draußen, im Sommergarten!

Deswegen bedienen sich Orchideenfreunde des Tricks, Orchideen wo immer möglich im Garten zu übersommern – etwa im lichten Schatten eines Gehölzes. Im einfachsten Fall hängen Sie sie in die lichte Krone eines Gartenbaumes und überlassen sie von Mai bis Ende September weitgehend sich selbst. Zuvor prüfen Sie, ob die Orchidee eventuell umgetopft werden muss. Und: Unterm Sommer ist den Pflanzen an feuchten Tagen eine Düngung mit Orchideendünger willkommen.

Speziell für die folgenden Arten gilt jeweils:
Eine abgeblühte Phalaenopsis-Orchideee regen Sie zu erneuter Blüte an, indem Sie sie drei Wochen nach dem Abschneiden des trockenen Blütenstängels sechs Wochen lang bei 16 °C pflegen. Cymbidium – benötigt zwar kräftige Wassergaben, bei aber zugleich gutem Wasserabzug. Die besonders Wärme liebenden Dendrobium-Orchideen vertragen sommertags bis 30 °C.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl.